Da ich im Moment sowieso überhaupt nicht dazu komme, hier zu schreiben (und derzeit ziemlich glücklich bin ;-)), werde ich hier nix mehr schreiben.
Noch lösche ich den Blog nicht, weil der Name dann anscheinend endgültig weg ist, und wer weiss…?
Alles Gute
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16. February 2008 by Susann
Diese Frage stelle ich mir oft, wenn ich Texte lese, die allgemein über ein Thema schreiben.
In Sachen ‘Personal Development for Smart People™’ (ja, ich halte mich trotz allem für smart ;-)) habe ich jetzt den Blog von Steve Pavlina gefunden, der mir sehr gut gefällt, weil mir die Artikel nicht nur einen Aha-Effekt bescheren, sondern auch gleich Tipps mitgeben, wie ich das Ganze umsetzen kann.
Ein Beispiel ist sein Artikel 30 Days to Success. Dort regt er an, dass man, wenn man sein Verhalten ändern möchte, es einmal mit einem ‘30-day trial’ versuchen kann.
Das Konzept kommt aus dem Software-Verkauf: Wenn man Software käuflich erwerben möchte, hat man manchmal 30 Tage lang eine Test-Version zur Verfügung, um feststellen zu können, ob die Software einem zusagt, bevor man sie tatsächlich kauft.
Ich habe vor sechs Tagen einen ersten ‘30-day trial’ gestartet: Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag mindestens 20 Minuten raus und spazieren zu gehen.
Klingt albern und alles in allem viel zu kurz, ich weiss, aber der Effekt ist, dass ich bis jetzt die sechs Tage locker durchgehalten habe und nur einmal nur 20 Min gegangen bin. Die anderen Tage war ich 30-40 Min unterwegs.
Das zeigt mir, dass es gut war, auf mein Gefühl zu hören. Hätte ich mir 30 Min pro Tag vorgenommen, hätte ich das Ganze längst abgebrochen.
Das ist für mich ein ‘Test-Test’: Ich will wissen, ob das mit dem ‘30-day trial’ für mich funktioniert.
Wenn es (erfolgreich!) abgelaufen ist, dann kann ich sehen, ob ich nicht noch andere ‘30-day trials’ für mich vereinbare.
Bin sehr gespannt.
Links:
Steve Pavlina: Personal Development for Smart People™
Steve Pavlina: 30 Days to Success
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16. February 2008 by Susann
Ende letzten Jahres hatte ich so ein paar Punkte, die mich nicht glücklich gemacht haben und an denen ich ziemlich zu knabbern hatte.
Dieses Jahr fange ich ‘einfach neu an’ und gucke mal, ob es dieses Mal nicht besser klappt.
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20. December 2007 by Susann
…, nein, nein, ich bin jetzt nicht auf einmal wirklich glücklich ;-)
aber ich habe kürzlich das Buch, dass bei mir das Nachdenken übers Glücklichsein ausgelöst hat, geschenkt bekommen und jetzt kann ich immer wieder einmal Nachlesen, wenn ich merke, dass mir meine Vorstellungen und Ziele entgleiten.
Toll! ;-)
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29. November 2007 by Susann
…so oder so ähnlich hat Howard C. Cutler den Dalai Lama in dem Buch zitiert.
Ich habe es so verstanden, dass wir erst im Mitgefühl für andere Menschen unser eigenes Menschsein und damit unser Glück erfahren können.
Nun bin ich ja noch schwer am Arbeiten, was Mitgefühl und als Basis davon Geduld und Toleranz angeht, aber den Gedanken, nur im Austausch mit anderen Menschen zurecht zu kommen, finde ich sehr frustrierend.
Denn mit anderen Menschen habe ich irgendwann immer Probleme, speziell, wenn es sich um eine Gruppe Menschen handelt.
Gerade eben sieht es so aus, als könnte ich wieder einen mühsam aufgebauten Kontakt verlieren. Was mich ärgert (wie gesagt, an der Geduld arbeite ich noch ;-)) ist, dass so etwas nach immer demselben Schema abläuft und ich einfach nicht heraus finde, woran es liegt.
Wenn ich auf die immer selben Probleme stoße, muss es in irgendeiner Form ja mit meinem Verhalten zu tun haben. Soweit bin ich schon.
Sicherlich würde mehr Mitgefühl helfen, davon bin ich fest überzeugt, aber wenn ich mich nicht respektiert fühle, dann fällt es mir einfach schwer, besagtes Mitgefühl aufzubringen.
Andererseits: Wenn ich mehr Mitgefühl hätte, würde ich von den Menschen, mit denen ich Probleme habe, vermutlich respektiert.
Mal gucken, vielleicht hilft es mir beim Üben, wenn ich mir den letzten Satz öfter mal vor Augen halte.
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21. November 2007 by Susann
Du meine Güte, der Titel klingt aber hart! ;-)
Naja, irgendwie ist es aber so: Ich habe kürzlich Grussartig ‘eröffnet’ und es sind bisher nicht soviele Menschen zum Gucken und Spielen gekommen, wie ich erwartet habe, obwohl praktisch alle gesagt hatten, dass sie die Idee gut finden.
Darunter leide ich.
Nicht sehr und nicht übermäßig ;-), aber genau darum ist es eine gute Gelegenheit, den Umgang mit Leiden zu Üben.
Am schwierigsten ist es in den dunklen Nachtstunden, wenn ich wach werde und das Hamsterrad zu drehen beginnt.
Dabei habe ich heute nacht versucht, einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Bisher habe ich festgestellt, dass alle ‘Katastrophen’, denen ich bisher ausgesetzt war, mich im Endeffekt weiter gebracht haben – auch, wenn ich häufig gerne darauf verzichtet hätte ;-))
Also habe ich schon einmal überlegt, was in diesem Fall für mich Gutes heraus kommen kann.
Ich habe auch einiges gefunden.
Dabei habe ich allerdings auch festgestellt, dass Jammern für mich irgendwie angenehm ist, dass ich offenbar gerne jammere (es könnte ja sein, dass sich jemand meiner erbarmt und besonders lieb zu mir ist. Oder so ;-))).
Darum ist das Loslassen des ‘Leidens’ gar nicht so einfach: Eingentlich will ich gar nicht loslassen.
Es ist ein bisschen wie beim kalt Duschen, Sport betreiben und Gemüse essen: Ich weiss, dass es gesund ist und mir gut tut – aber ich will trotzdem nicht ;-))
Also werde ich wohl weiter üben und gucken, wo ich lande ;-)
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20. November 2007 by Susann
In den letzten Tagen hatte ich ganz stark den Eindruck, dass meine Gelassenheit und Geduld in direktem Verhältnis zu meinem Hormonspiegel stehen.
Seit drei Tagen ist mein Geduldsfaden in Millimetern zu messen ;-))
Dennoch bin ich ziemlich zufrieden, und der Grund dafür ist, dass ich kontinuierlich arbeite. Es gibt mir doch eine große Befriedigung, zu zu sehen, wie ich etwas zuwege bringe.
Aber vielleicht spiegeln sich meine Hormone bloß wieder ein ;-))
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16. November 2007 by Susann
Heute habe ich etwas gehört, das mich zum Nachdenken gebracht hat: Was ist eigentlich Toleranz?
Ich habe also den Begriff ‘Toleranz’ bei Wikipedia nachgeguckt und begreife jetzt meine Probleme besser ;-)
Mir ging es ursprünglich darum, dass ich den Eindruck gewonnen hatte, dass wir Nord-(?)/Westeuropäer als Gruppe anscheinend keine Werte mehr kennen und diesen Werteverlust durchaus auch beklagen. Für mich sieht es so aus, als versuchten viele Menschen immer weiter Tabus/Grenzen abzubauen, nur um endlich ‘grundgültige’ Regeln und Werte zu finden – wie kleine Kinder, die ja auch ihre Grenzen ausloten.
Wenn wir (im Durchschnitt sozusagen) dann aber auf Menschen treffen, die durchaus Themen kennen, die ihnen Respekt abfordern (z.B., aber nicht ausschließlich Glauben und Religion), dann fordern wir von ihnen, dieselbe ‘Toleranz’, die wir vermeintlich an den Tag legen.
Und da prallen dann Welten aufeinander: Wer von beiden ist tolerant, wer intolerant?
Es kommt dann auf beiden Seiten leicht zu einem ‘Es gibt nur eine Sache, die ich nicht zulassen kann: Intoleranz.’
Leider habe ich den Eindruck, dass das, was wir Toleranz nennen, in vielen Fällen ‘nur’ Ignoranz und Gleichgültigkeit sind.
Interessanterweise findet sich im Wikipedia-Eintrag Gleichgültigkeit als Ursprüngliche Bedeutung der Hinweis, dass Gleichgültigkeit ursprünglich für ‘Gleichwertigkeit’ stand, für mein Verständnis mithin zwischen Toleranz und Akzeptanz.
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, was für mich Toleranz bedeutet, dann kann ich daran gehen, wirklich toleranter zu werden ;-)
Links:
Wikipedia
Wikipedia-Eintrag Toleranz
Wikipedia-Eintrag Ignoranz
Wikipedia-Eintrag Akzeptanz
Wikipedia-Eintrag Gleichgültigkeit
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14. November 2007 by Susann
In der letzten Zeit hatte ich so gar keine Zeit, darüber nachzudenken, wie ich mit meinem Glück umgehe.
Eigentlich seltsam, denn für meine Ängste finde ich immer Zeit ;-)
Am letzten Wochenende hatte ich Gelegenheit zum Üben: Ich habe an einer Ausstellung teilgenommen und schwer mit Versagensängsten, ‘Wie werden sie mit mir umgehen?’-Fragestellungen u.ä. zu kämpfen gehabt.
Der Gedanke “Rechne nicht immer mit dem Schlimmsten. Erwarte das Beste, verhalte Dich so, dass es eintreten kann und überlass’ alles andere Gott.” hat mir dabei tatsächlich geholfen.
Ausserdem hat es mir geholfen, offen zu sein und die Besucher nicht ‘vorzuverurteilen’: Manche Menschen kamen mit einem Gesichtsausdruck an meinen Stand, den ich als eher grimmig empfand. Ich hatte beschlossen, mich davon nicht beeindrucken zu lassen (es mir zumindest nicht ansehen zu lassen ;-)) und tatsächlich: Wenn ich offen und freundlich auf sie zugegangen bin, haben sich ihre Gesichtszüge sehr oft entspannt und es kam zu einem sehr netten Gespräch.
Allein schon unter diesem Aspekt war das Wochenende ausserordentlich erfolgreich ;-)
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29. October 2007 by Susann
In dem Buch Die Regeln des Glücks habe ich auch etwas gelesen, dass ich so verstanden habe:
Wenn ich mich schlecht fühle und das, weswegen ich mich schlecht fühle mir immer wieder durch den Kopf gehen lasse, wird es nicht besser, sondern ich steigere mich dann in das schlechte Gefühl hinein.
So etwas habe ich heute erlebt: Ich war sowieso nervös und ungeduldig (ok, ich lerne ja noch ;-)) und kam mit meiner Arbeit absolut nicht weiter.
Mein Kopf fühlte sich an wie ein Hamsterrad und das Brett vorm Kopf wurde immer dicker, sodass ich irgendwann gar nicht mehr verstand, worum es bei meiner eigenen Arbeit geht.
Ich hatte dann sogar die Gelegenheit, mich bei einem ganz lieben Menschen ‘auszuweinen’.
Dieser Mensch versuchte mir konstruktiv zu helfen. Das gelang zwar nicht, aber die Konzentration darauf zu erläutern, wo meine Probleme liegen führte dazu, dass ich mich von dem Hamsterrad ablenkte, was wiederum dazu führte, dass ich ruhiger wurde.
Ich ging das Ganze noch einmal von vorne an und siehe da!, das Brett vorm Kopf war weg und ich habe mehr geschafft, als ich ursprünglich gedacht hätte.
Allerdings vermute ich im Nachhinein, dass das Gefühl, geliebt und angenommen zu werden da noch mitgespielt hat, ausserdem habe ich das vage Gefühl, dass mir mein Ausbruch mir selbst gegenüber peinlich war und ich mir beweisen wollte, dass ich nicht so verbohrt bin, wie ich mich fühlte. ;-))
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