21. November 2007 von Susann
Du meine Güte, der Titel klingt aber hart! ;-)
Naja, irgendwie ist es aber so: Ich habe kürzlich Grussartig ‘eröffnet’ und es sind bisher nicht soviele Menschen zum Gucken und Spielen gekommen, wie ich erwartet habe, obwohl praktisch alle gesagt hatten, dass sie die Idee gut finden.
Darunter leide ich.
Nicht sehr und nicht übermäßig ;-), aber genau darum ist es eine gute Gelegenheit, den Umgang mit Leiden zu Üben.
Am schwierigsten ist es in den dunklen Nachtstunden, wenn ich wach werde und das Hamsterrad zu drehen beginnt.
Dabei habe ich heute nacht versucht, einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Bisher habe ich festgestellt, dass alle ‘Katastrophen’, denen ich bisher ausgesetzt war, mich im Endeffekt weiter gebracht haben – auch, wenn ich häufig gerne darauf verzichtet hätte ;-))
Also habe ich schon einmal überlegt, was in diesem Fall für mich Gutes heraus kommen kann.
Ich habe auch einiges gefunden.
Dabei habe ich allerdings auch festgestellt, dass Jammern für mich irgendwie angenehm ist, dass ich offenbar gerne jammere (es könnte ja sein, dass sich jemand meiner erbarmt und besonders lieb zu mir ist. Oder so ;-))).
Darum ist das Loslassen des ‘Leidens’ gar nicht so einfach: Eingentlich will ich gar nicht loslassen.
Es ist ein bisschen wie beim kalt Duschen, Sport betreiben und Gemüse essen: Ich weiss, dass es gesund ist und mir gut tut – aber ich will trotzdem nicht ;-))
Also werde ich wohl weiter üben und gucken, wo ich lande ;-)